Zentrum Geisteswissenschaften
in der digitalen Welt
in der digitalen Welt
Kurzvorstellung
Das Zentrum Geisteswissenschaften in der digitalen Welt ist ein interdisziplinär ausgerichteter Zusammenschluss von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universität Hamburg, an welchem derzeit die Departments Sprach-, Literatur- und Medienwissenschaften I-II, Historisches Seminar und Philosophisches Seminar beteiligt sind. Langfristig soll es Mitglieder aller Fakultäten zusammenführen, die einschlägige Projekte betreuen.
Zu den Zielen des Zentrums zählen im Einzelnen:
(1) Das Zentrum erstrebt eine grundlegende Modernisierung der Geisteswissenschaften, d.h. die Öffnung für eine systematische Einführung neuer Methoden und Zugänge, die sich der neuen Medien bedienen.
(2) Das Zentrum erstrebt dafür die methodisch fundierte Auseinandersetzung mit der Präsentation und Nutzung von wissenschaftlichen Inhalten in den Neuen Medien. Da bisher kaum Normen für die Präsentation und Nutzung von Materialien (Quellen, Arbeitstexten, Diskussionsbeiträgen) entwickelt wurden, sollen dafür möglichst in exemplarischer inhaltlicher Ausrichtung neue Formen erprobt und Bewertungsmaßstäbe entwickelt werden.
(3) Das Zentrum erstrebt dafür weiter, die Ansätze, die Neuen Medien nutzbringend im akademischen Unterricht einzusetzen, weiterzuentwickeln und zu verstärken. Die Aufarbeitung von Materialien soll fortgesetzt, die bisherigen Angebote sollen ausgebaut und fortgeführt werden, um Nachhaltigkeit zu erreichen. Es soll insgesamt ein fester Kern für die didaktischen Vorhaben etabliert werden, insbesondere für wiederkehrende Veranstaltungen wie Einführungen, um e-Learning zu einem selbstverständlichen Instrument akademischer Lehre zu machen.
Dazu bedarf es gleichwohl grundsätzlicher Überlegungen über die Rahmenbedingungen wissenschaftlichen Arbeitens mit digitalen bzw. informatischen Methoden, über ihre wissenschaftstheoretischen und methodischen Voraussetzungen, ihren angemessenen Einsatz sowie über weitere Entwicklungen. Diese Überlegungen sollen durch die Kooperation im Zentrum in systematischer Weise vorangebracht werden, auch im Kontext verschiedener Projektanträge.
Von besonderer Bedeutung ist hier die Vielfalt der Anwendungsbereiche und Methoden in den Arbeitsstellen des Zentrums. Erprobt werden verschiedene Zugänge zu Wissensbeständen wie Datenbanken, HTML-basierte Netzeditionen, netzgestützte Kommunikation, Multimedia, Lernplattformen, digitale Kartographie und Anderes. Das Zentrum gliedert sich in zwei Abteilungen mit zurzeit elf Arbeitsstellen.
Das Zentrum Geisteswissenschaften in der digitalen Welt strebt die Kooperation mit verwandten Institutionen in Hamburg an und unterstützt die Bildung eines Verbunds zur Stärkung von Synergieeffekten. Das Zentrum begrüßt Doppelmitgliedschaften seiner Mitglieder in anderen Einrichtungen

